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Schöffenwahl 2018


In diesem Jahr finden bundesweit die Schöffenwahlen für die kommende Amtsperiode (2019 - 2023) statt.


Hinweise zur Bewerbung:


1. Drucken Sie das Bewerbungsformular aus und füllen Sie es aus.

2. Hamburger Bewerberinnen und Bewerber schicken ihr Bewerbungsformular an ihre Bezirksämter.

3. Bewerberinnen und Bewerber aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern schicken ihre Bewerbung an ihre Gemeinde-/Stadtverwaltung.


Ausführliche Informationen zur Schöffenwahl erhalten Sie zu gegebener Zeit hier:


www.schoeffenwahl.de oder unter www.hamburg.de

 

Weitere Informationen für kommunale Verwaltungen zur Vorbereitung der Schöffenwahl und für interessierte Bewerberinnen und Bewerber finden sie über das Bewerbungs-verfahren. 


Wichtig:

Der Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter nimmt keine Bewerbungen für das Schöffenamt entgegen! Die Bewerbungen laufen ausschließlich über die kommunalen Verwaltungen.


Bitte beachten: Die Bewerbungsfrist zum Schöffenamt endet in Hamburg bereits am 31. März 2018. 

An allen Ämtern in den beiden anderen Bundesländern werden die Bewerbungsfristen extrem unterschiedlich gehandhabt. Wir wissen von einem Amt, an dem die Frist bereits zu einem Zeitpunkt beendet ist, an dem sie bei einem anderen noch nicht mal begonnen hat.

Bitte erkundigen Sie sich vor Ort nach den jeweiligen Bewerbungsfristen. 





Berichte zu Veranstaltungen

Feed

10.11.2017, 15:00

"Richter ohne Jurastudium" Artikel Dithmarscher Landeszeitung

Heide - Sie verfolgen als Laienrichter Prozesse und sind an der Urteilsfindung beteiligt: Schöffen sind Berufsjuristen vor Gericht gleichgestellt. Im kommenden Jahr endet die laufende Amtsperiode und Neuwahlen...   mehr


27.08.2017, 13:22

Tag der offenen Tür im Amtsgericht Altona am 01. September 2017

Das Amtsgericht Altona (Max-Brauer-Allee 91, 22765 Hamburg) veranstaltet am Freitag, dem 01. September von 09 bis 13 Uhr anlässlich seines 150jährigen Bestehens einen „Tag der offenen Tür“. Das Amtsgericht...   mehr


14.03.2017

Der Gewerkschaftsrichter schützt vor Justiz zweier Klassen

Der ehrenamtliche Richter Reinhard Hinz sorgt für soziale Gerechtigkeit im Gerichtssaal Hartz-IV-Klagen beschäftigen noch immer die Sozialgerichte in Mecklenburg-Vorpommern. Wenn sich Richter und Kläger...   mehr


29.01.2017

Nachlese zur Veranstaltung „Wie arbeitet die Polizei?“, am 25. Januar 2017 in der Staatlichen Abendschule vor dem Holstentor

Referent: Herr Jens Andersen, EKHK, Fachlehrer AK 34, Polizei Hamburg Am 25. Januar fand in den Räumlichkeiten der Staatlichen Abendschule vor dem Holstentor unter reger Beteiligung die Auftaktveranstaltung...   mehr




 

Willkommen auf der Informationsseite

des Bundes ehrenamtlicher Richterinnen und Richter

 

Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen 
Landesverband Nord e.V.

Der Gesetzgeber stellt einen hohen Anspruch an die Schöffinnen und Schöffen. Mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichterinnen und Berufsrichter üben sie während der Hauptverhandlung das Richteramt aus. Auch die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter anderer Gerichtszweige wirken gleichberechtigt am Rechtsfindungsprozess mit. "Mit dieser großen Verantwortung fühlen sich Schöffinnen und Schöffen in ihrem Amt häufig isoliert und alleingelassen.

Deshalb wurde 1989 die


Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen

 Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter


gegründet. Parteipolitisch und weltanschaulich neutral und unabhängig, verfolgt der Verein den Zweck, die Laien-Beteiligung an der Rechtsprechung zu fördern, die Laienrichter auf die Wahrnehmung ihres Amtes vorzubereiten und in der Ausübung zu unterstützen. 

(Quelle: schoeffen-bw.de) 

 

Leitbild des Bundesverbandes ehrenamtlichen Richterinnen und Richter


Die Arbeit des Bundesverbandes ehrenamtlicher Richterinnen und Richter und seiner Landesverbände ist von folgenden Grundsätzen getragen:

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. An der rechtsprechenden Gewalt nehmen ehrenamtliche Richterinnen und Richter* als Vertreter des Volkes teil.

Die Mitwirkung ehrenamtlicher Richterinnen und Richter erhöht die Unabhängigkeit der Gerichte, trägt zur Lebensnähe, Plausibilität, Transparenz und Akzeptanz von Verfahren und Entscheidung bei. Insbesondere die Sachkunde ehrenamtlicher Richter im Wirtschafts- und Arbeitsleben fördert die Qualität der Tatsachenfeststellungen und die Kommunikation unter den Verfahrensbeteiligten.

Der Bundesverband ehrenamtlicher Richterinnen und Richter und die Landesverbände fördern den Gedanken der Beteiligung durch:


  • Öffentlichkeitsarbeit,
  • Information vorschlagender Organisationen und Mobilisierung geeigneter Bewerber,
  • Fortbildung der Amtsinhaber und
  • rechtspolitische Initiativen.


Der Verband arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Er vertritt die Interessen der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter in der Rechtspolitik, in der Praxis der Amtsausübung sowie gegen Benachteiligungen aufgrund ihres staatsbürgerlichen Ehrenamtes.

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* Ehrenamtliche Richter sind die Schöffen in der Strafgerichtsbarkeit, die Handelsrichter und Landwirt-schaftsrichter in der Zivilgerichtsbarkeit sowie die ehrenamtlichen Richter in der Arbeits-, Sozial-, Finanz– und Verwaltungsgerichtsbarkeit.


(Quelle: schoeffen.de)